Beispielhaft: Ansätze und Projekte der startport-Startups.

Die gesamte Logistik-Branche steht vor großen Herausforderungen auf unterschiedlichsten Ebenen: Gesucht werden innovative Lösungen für digital gesteuerte Lieferketten, vernetzte Modalität, Automatisierung und darüber hinaus Ideen, Energie- und Kraftstoffverbräuche vor dem Hintergrund des Klimawandels zu reduzieren. Unsere Startups arbeiten daran. Hier ein paar Infos über den Hintergrund, die Ansätze und die Projekte unserer „Pioniere“:

Asdro

Asdro führt geophysikalische Vermessungen und Inspektionen per Drohne durch. Durch verschiedene Messmethoden erstellt Asdro präzise Bodenprofile.

Innerhalb kurzer Zeit und mit großer Präzision können Flächen, Gebäude, Strukturen zentimetergenau eingemessen und visualisiert werden. Asdro ist auf den Einsatz von Magnetiksensoren spezialisiert.

Zukünftig sollen mehrere Drohnen simultan und autonom fliegen. Weitere geophysikalische Messmethoden wie zum Beispiel Georadar, Elektromagnetik sollen auf der Drohne entwickelt werden.

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Bots4You

Das Softwareunternehmen Bots4You GmbH entwickelt mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz maßgeschneiderte digitale Kommunikationstools, mit denen man sprechen und/oder chatten kann, sogenannte Chatbots.

Durch die strukturierte Datengenerierung des Chatbots ist Bots4You in der Lage, zu seiner ganzheitlichen Softwarelösung einzigartige Anwendungen auf dem Gebiet der Analytics anzubieten.

Mit lösungsorientiertem Chatbot Consulting verfolgt Bots4You den Ansatz, zunächst das Potential von künstlicher Intelligenz in der Branche aufzuzeigen, um darauf aufbauend kundenindividuelle Use-Cases für den Einsatz von Chatbots herauszuarbeiten.

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ForkOn

ForkOn digitalisiert und optimiert mit einer herstellerunabhängigen Software das Gabelstapler-Flottenmanagement. Durch die Anwendung von Data Science legt ForkOn Einsparungspotentiale von Intralogistik-Prozessen offen.

Produkte werden als Rohstoff innerhalb der Produktion bis zur Auslieferung zum Teil mehrere 100 Male mit Gabelstaplern bewegt. Profile oder eine Erfassung dieser Bewegungen gibt es bisher nicht. Die Software von ForkOn setzt Data Science ein. Damit legt ForkOn Einsparungspotentiale offen.

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Psoido

Psoido entkoppelt sicher pseudonyme Daten, um die Online-Anonymität von Daten zu gewährleisten. So macht Psoido vertrauensvolles Teilen von Daten möglich und damit neue Geschäftsmodelle und Mehrwerte zwischen Firmen realisiert werden.

Das aktuelle Dilemma: Pseudonyme Daten erlauben differenzierte Analysen, aber verraten immer ihren Ursprung. Anonyme Daten können letzteres verhindern, damit sind aber keine differenzierten Datenanalysen möglich.

Psoido entkoppelt die originale Identität und die virtuelle ID bei der Registrierung von Daten, um eigenes Knowhow in geteilten Datenpools zu schützen und trotzdem differenzierte Datenanalysen zu erlauben.

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How.fm

How.fm ist Startup und digitaler Trainer in einem und bietet digitale „Vorarbeiter“ für manuelle Arbeitsabläufe in Produktion, Logistik und Service an.

Der Assistent unterstützt vor allem neue Mitarbeiter, Auszubildende und Zeitarbeiter Schritt für Schritt mit mehrsprachigen personalisierten Arbeitsanweisungen und Bedienungsanleitungen. Zusätzlich zu unseren Mobile Apps auch Alexa-ähnlich auf der Sprachebene, wenn die Hände zum Arbeiten frei bleiben sollen.

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Tracks

Tracks entwickelt KI-basierte prädiktive Kraftstoffmanagement-Services für den Straßengüterverkehr. Diese helfen LKW-Flottenbetreibern Kraftstoff und CO2-Emissionen zu sparen. Basierend auf den Kraftstoffanalysen wird Tracks 2022 außerdem einen Platooning-Service anbieten, durch den das flottenübergreifende ad-hoc Platooning auf europäischen Straßen ermöglicht wird.

Dabei sind die von Tracks angebotenen Software-Produkte hardwareunabhängig, denn sie verwenden die rFMS-Daten der bereits vorhandenen Telematiksysteme der Fahrzeuge.
So kann das Unternehmen jede LKW-Flotte unabhängig von der Flottengröße, dem LKW-Hersteller und der installierten Telematikeinheit bedienen.

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Zolitron

Zolitron ist eine energie- und kommunikationsautarke Sensorplattform. Mittels robuster Sensoren leitet Zolitron Umgebungsdaten ab, macht diese für Infrastruktur- und Logistikprozesse zugänglich und analysiert sie.

Zolitron sammelt, ähnlich wie bei der menschlichen Wahrnehmung über den Multisensoren Informationen: Bewegung, Temperatur, GPS und Magnetfelder. Im zweiten Schritt werden diese Rohdaten durch künstliche Intelligenz über selbstlernende Algorithmen, wie im Gehirn, in der Z-Cloud Analytics Plattform analysiert. Die Technologie „Micro-Energy-Harvesting“ lässt die Sensoren ganz ohne Kabel und Batterien bis zu zehn Jahre wartungsfrei arbeiten.

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Brive

BRIVE bietet ein Anreizsystem für gutes Fahrverhalten der eigenen Mitarbeiter und spart so Betriebskosten für Paketzusteller und Fuhrparks. Über Sensoren im Smartphone analysiert, bewertet und verbessert BRIVE das Verhalten der Fahrer. Ein Teil der Einsparungen, die durch verbessertes Fahrverhalten erzielt werden, gehen dabei an den Mitarbeiter selbst – ein Modell bei dem alle profitieren sollen, auch die Umwelt. Die Gründungsidee ist in der familieneignen Spedition entstanden; so sollen in der Zukunft auch insbesondere Speditionen von BRIVES Lösungen profitieren.

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Edgeless Systems

Edgeless Systems bietet eine hochsichere Datenbank, in der Unternehmen sensible Daten speichern, teilen und weiterverarbeiten können. Die Daten sind dabei auch während der Laufzeit verschlüsselt. Die Technologie macht existierende Cloud-Workloads sicherer und ermöglicht spannende neue Anwendungen im Sinne von vertraulichen „Smart Contracts“ – z.B. im Kontext von IoT oder Supply-Chain-Tracking. Die Gründer mit einem einschlägigen
IT-Security-Background ermöglichen es Unternehmen das Wertschöpfungspotenzial ihrer wertvollsten Daten zu nutzen.

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frachtklub

frachtklub hat einen Onlineshop für Speditionen entwickelt, der sich ganz einfach in die Website und die Prozesse von Speditionen integrieren lässt. Tagespreis anfragen für Transporte erfolgen oftmals noch per E-Mail, Telefon oder Fax. Mit der White-Label-Lösung von frachtklub können Speditionen ihren Kunden ermöglichen, Transporte über die Spedition-Website anzufragen und direkt online zu buchen. Die Berechnung und Abwicklung erfolgt über einen bewährten Algorithmus. Zeitgewinn und einen weiteren Vertriebskanal, um online-affine Neukunden zu erreichen, sowie Umsatzsteigerung bei gleichzeitiger Vertriebskostensenkung – das bietet frachtklub Speditionsunternehmen.

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GlobalTech

GlobalTech kann über selbst entwickelte Sensoren die Achslast von LKWs messen. Die Überladung von LKWs hat vor allem zwei kritische Aspekte: sie verursacht ein enormes Sicherheitsrisiko und kann deshalb für Flottenbetreiber und Fahrer teuer werden. Durch GlobalTechs Sensoren nachgerüstet, können LKWs nicht nur die Überladung der LKWs sichtbar machen, sie bieten auch eine Echtzeitübertragung des Zuggewichts.

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Idea-Ly

Idea-Ly bringt Ideengeber und Unternehmen zusammen. Die Ideenmanagement-Lösung von Idea-Ly soll es Mitarbeitern, Kunden und Partnern von Unternehmen erleichtern, ihre Ideen mitzuteilen und Unternehmen dabei unterstützen diese zu erhalten und umzusetzen. Der Bearbeitungsstatus einer Idee ist dabei jederzeit einsehbar – ähnlich wie bei der Nachverfolgung einer Paketzustellung. Am Ende jeder Idee steht dann ein Feedback, dass die Mühen des Ideengebers honorieren soll: so werden Ideen sichtbar für den Menschen und das Unternehmen.

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limbiq

Die Softwareplattform limbiq ermöglicht Unternehmen die Nachverfolgung ihrer Waren entlang der gesamten Lieferkette: von der Bestellung bis zum Wareneingang, bzw. vom Warenausgang bis zum Endabnehmer. Dafür bindet limbiq plattformübergreifend alle relevanten Partner ein, vom Lieferanten, über den Logistikdienstleister bis hin zum Endkunden aus Industrie und Handel. Logistikdienstleister, ebenso wie deren Auftraggeber, erhalten mit der limbiq-Plattformgrößtmögliche Transparenz und Kontrolle über die Supply Chain.

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Mister Postman

Mister Postman bietet die Lösung für Paket-Dienstleister zur Überwindung der letzten Meile. Mithilfe einer App sollen Pakete von einem freien „Postman“ aus Packstationen und Paketshops abgeholt und dem Endverbraucher zum Wunschtermin zugestellt werden. Jeder kann mit der App ein „Postman“ werden oder einen Wunschliefertermin für sein Paket eingeben. Mister Postman möchte mit seinem Ansatz erreichen, dass Menschen die Zustellung der Pakete in ihren Alltag integrieren, z.B. auf dem Weg zur Arbeit. Im Vordergrund stehen die ökologischen Vorteile und die Entlastung des Innenstadtverkehrs. Die ökonomischen Vorteile: Die letzte Meile ist bisher der teuerste Teil der Lieferkette.

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OmniOpti

OmniOpti hat einen Algorithmus entwickelt, der eine multidimensionale Routenoptimierung für den Straßengüterverkehr vornimmt. Das slowenische Startup erzielt durch seinen Algorithmus dabei bessere Ergebnisse, mit bis zu 40% Ersparnis, als bereits bestehende Lösungen am Markt. Zunächst fokussiert sich OmniOpti auf den Straßengüterverkehr, der See- und Luftverkehr, sowie die Navigation innerhalb der Intralogistik soll aber schon bald folgen.

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PARKLAB

PARKLAB ermittelt in Echtzeit die Belegung von öffentlichen und privaten Parkflächen und übermittelt diese Informationen an ihre Software. Autofahrer können so über eine App einen Parkplatz an ihrem Zielort finden, sich dorthin navigieren lassen und die anfallenden Parkgebühren in der App bezahlen. Mithilfe des von PARKLAB entwickelten Dashboards können sich Unternehmen und Kommunen einen genauen Überblick über die Auslastung der eigenen Parkflächen verschaffen und diese effizienter, ökologischer und ökonomischer bewirtschaften. Für Autofahrer, die gerade in Ballungsgebieten viel Zeit für die Parkplatzsuche aufbringen müssen, soll der Standort durch PARKLAB attraktiver gemacht werden.

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Poolynk

Poolynk optimiert das Management von Ladungsträgern durch einen „digitalen Palettenschein“. Über die von poolynk entwickelte App können Akteure entlang der gesamten Lieferkette die Übergabe von Ladungsträgern festhalten und nach verfolgen. Unternehmen können über Schnittstellen zu ihren vorhandenen Systemen oder ein Webportal die Verfügbarkeit und Lokalisierung ihrer Ladungsträger einsehen. Bisher wird die Übergabe von Ladungsträgern wie Paletten, Kisten und Behältern in Papierform dokumentiert. Mit dem Ergebnis, dass Unternehmen durchschnittlich nur 95 von 100 Ladungsträgern zurückerhalten. Mit ihrer Lösung möchte poolynk hier mehr Transparenz und Zuverlässigkeit schaffen.

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PRIOjet

PRIOjet Logistics ist eine Plattform zur Anbahnung, Abwicklung und Abrechnung von Notfall-Logistik-Aufträgen. Dringend benötigte Produktionsmittel oder Maschinenteile sind unplanbar und zeitkritisch. Von der Lokalisierung geeigneter Kuriere bis zur einheitlichen Abbildung der Zustellung – PRIOjet bindet Unternehmen, Logistik-Agenturen, Logistik- und Zolldienstleister und On-Board-Couriers in ihre Lösung ein. Das Gründerteam mit langjähriger Erfahrung in der Notfall-Logistik möchte vor allem Transparenz und Einheitlichkeit durch ihre Lösung ermöglichen.

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SKYTR

SKY Transportation Robotics (kurz: SKYTR) entwickeln autonome Logistikdrohnen zur Bereitstellung von Kleinladungsträger wie z.B. Kisten in der Fabrik der Zukunft. Das Startup möchte so die „Industrial Last Mile“ überbrücken und verschiedenste und zeitkritische Teile per Drohne zuliefern. Bisher wird in der Produktionslogistik Material über Flurförderfahrzeuge mit festen Routen zugestellt – SYKTR nutzt hierzu Drohnen mit der eigenen Indoor-Navigation und einer patentierten Ladungsübergabe.

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Smart Inductive Solutions

Das Duisburger Startup Smart Inductive Solutions (SIS) entwickelt induktive Ladelösungen für Automobile und Logistikfahrzeuge. Die Gründer Felix, Florian, Stefan und Gregor haben das Startup aus den Ergebnissen ihrer Forschungstätigkeiten an der Universität Duisburg-Essen gegründet. Ihre Lösung haben Smart Inductive Solutions als einen modularen Baukasten aufgebaut, um das System individuell auf verschiedene Fahrzeugtypen anpassen zu können. Neben induktiven Ladevorgängen kann das Startup auch andere Smart Services wie eine automatisierte Wartungsüberwachung, Fahrzeugreservierungen oder ein Fuhrparkmanagement anbieten.

Synfioo

Synfioo bietet Unternehmen eine Plattformlösung für die Echtzeitüberwachung von intermodalen und globalen Transportprozessen an. Transporte per LKW, Bahn, Schiff oder Flugzeug werden mit einer Präzisen Ankunftszeitvorhersage (ETA) versehen, die sich aus der Einbindung von mehr als 50 verschiedenen Datenbanken in die Plattform ergibt. Störungen wie Staus oder Unwetter werden bei den Transporten zeitnah erkannt und einkalkuliert, zudem bietet Synfioo seinen Anwendern alternative Handlungsempfehlungen an. Durch die Einbindung aller relevanten Akteure bietet Synfioo seinen Kunden mehr Informationen und Transparenz über ihre Lieferkette – und ermöglicht eine Optimierung der Transportprozesse.

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TruPhysics

TruPhysics stattet intelligente Roboter durch ihre Software mit einem „Gehirn“ aus. Nachdem das Startup selbst Roboter entwickelt hat, wollte es Unternehmen die Möglichkeit geben verschiedene Roboterkomponenten zentral zu steuern. So soll es auch Nicht-Programmierern durch künstlich intelligente Software von TruPhysics möglich sein, Roboter anzulernen und zu steuern – Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Neben der Robotik ist TruPhysics mit der ARtour Assist App in einem weiteren Usecase aktiv. Die App bietet Schritt-für-Schritt Tutorials für das Zusammenbauen von Maschinen und ermöglicht das autonome Lernen von Mitarbeitern, z.B. an Argumented Reality Modellen.

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